Fassreinigung

Die Meldungen über Geruchsbelästigungen reissen nicht ab. Im Juli trafen gleich 16 Meldungen über 20 "Geruchsepisoden" ein.
Im Juni waren es 4 Meldungen, im August bisher 9, wobei beklagt wurde, dass es seit dem 12. August praktisch täglich an verschiedenen Orten in Wettswil stinkt.

Kassensturzsendung vom 29. März 2011: Hier der Link

Die Melder/innen des Geruchsformulars unterscheiden den Gestank des Fassreinigungsbetriebes von der Grüngutkompostierungsanlage folgendermassen:
"Eindeutiger Lösungsmittelgestank","süsslicher bis bitterer Gestank", "beissender, ätzender Geruch", "Da ich denselben Gestank am Bahnübergang direkt neben der Fassreinigung jeweils sehr stark wahrnehme,ordne ich die Emissionen der Fassreinigung zu".
Schreiben auch Sie uns, wie sie die beiden Gerüche unterscheiden! email@ufw.ch

Jetzt ist es amtlich erwiesen: Die Bewohnerinnen und Bewohner "im Nahbereich des Betriebes" werden mit übermässigen Immissionen  beeinträchtigt. Weitere, detaillierte Informationen dürfen wir an dieser Stelle (noch) nicht veröffentlichen. Wir sind jedoch der Meinung, dass die zuständigen Behörde der Bevölkerung von Wettswil und dem angrenzenden Bonstetten endlich einmal reinen Wein einschenken müsste.

Bis heute wissen wir nicht, ob und wie stark die Luft mit Giften belastet ist. Das Umwelt Forum hat eigene Messungen durchgeführt. Gemäss Fachpersonen gehören verschiedene nachgewiesene Stoffe nicht in die Luft. Doch das ist kein Beweis, ob diese gemessenen Stoffe tatsächlich von der Fassreinigung stammen.

Wir finden: Die Behörden (Gemeinde, Kanton) müssen jetzt endlich Massnahmen ergreifen und zumindest die Umgebungsluft regelmässig messen! Es geht um uns und unsere Gesundheit. Wir brauchen klare Fakten!