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Es ist nicht alles Golf, was glänzt!
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Soll unser Naherholungsgebiet und die Existenzgrundlage
unserer
Bauern zum Vergnügungsplatz einer Minderheit werden?
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Werden die Wanderwege im Stierenmas
aufgehoben oder eingezäunt?
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Über die Kehrseite ...
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- Im Kanton Zürich und Umgebung sind bereits16 Golfplätze in Betrieb
und 14 in Planung. All diese 16 bzw. 30 Anlagen sind in max. 30 bis 60
Autominuten ab Wettswil und Bonstetten erreichbar.
- Landschaft und Boden lassen sich nicht vermehren, deshalb muss mit
ihnen haushälterisch umgegangen werden.
- Der Erholungsraum für die Bevölkerung von Bonstetten und Wettswil
wird eingegrenzt zu Gunsten einer kleinen Minderheit.
- Der Bonstetter und Wettswiler Landwirtschaft geht eine topfebene
Kulturlandfläche von mindestens 67 Hektaren unersetzlich verloren. Das
„Bauernsterben" wird dadurch massiv verstärkt.
- Die Agrarpolitik 2002 läuft eindeutig auf mehr Ökologie hinaus. Um zu
überleben, müssen die aktiven Bauern mehr Fläche bewirtschaften
können, da der Ertrag pro Fläche abnimmt.
- Der Selbstversorgungsgrad mit gesunden Schweizerischen Nahrungsmitteln
liegt heute bei 52%. Es ist sinnlos, eigene Kulturflächen kaputt zu
machen und dafür veränderte Nahrungs- und Futtermittel über
Riesendistanzen heranzuführen.
- Ortsvereine haben Mühe zu überleben. Mit Golf hingegen wird
gegenwärtig eine Trendsportart propagiert, die genau wie Tennis in
wenigen Jahren abflauen wird.
- Der Golfplatz verändert unsere Beckenlandschaft. Um die Golfanlage zu
erstellen, sind Terrain-Veränderungen gewaltigen Ausmasses nötig, die
kaum rückgängig zu machen sind.
- Dank der Landwirtschaft kommen im Stierenmas Tiere vor, welche man auf
Golfplätzen vergeblich sucht, beispielsweise die Feldlerchen. Sie sind
richtige „Steppenvögel", waren früher in unserer Region
scharenweise vorhanden und finden hier die letzten örtlichen Brutplätze.
- Die Schweiz hat mit 75 Golfplätzen bereits die höchste
Golfplatzdichte der Welt.
- Nur 1/6 der benötigten Mitglieder sind aus der näheren Umgebung. Die
Mehrzahl bringt zusätzlichen Verkehr in unsere Region, insbesondere an
Wochenenden und bei Turnieren.
- Einige wenige profitieren – viele ertragen die Schattenseiten nach
dem bekannten Prinzip der Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung
der Nachteile!
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... möchten wir informieren und diskutieren !
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| Kontaktadresse: Verena
Berger, Junggrütstrasse 20b, 8907 Wettswil, Telefon 700 30 79, Email
info@ufw.ch |
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