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Golf
privatisiert riesige Erholungsgebiete
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Beim Golf kommt die Natur vor allem in den
Prospekten prominent zur Geltung. Die manikürte Spiellandschaft wird
gerne abwechslungsreich gezeigt. Für die Beseitigung der
Prospektlügen besteht ein grosser Nachholbedarf.
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Ökologie ist mit locker um sich geworfenen
Versprechungen und eingängigen Allgemeinplätzen nicht einlösbar.
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Golfplaner und Betreiber empfinden nach wie
vor viele Vorschriften als überflüssig und ebenso wei seriöse und
langsame Bewilligungsverfahren als reine, auf ihr Vorhaben bezogene
Schikane (auch dem Kanton Zürich wird vorgeworfen, er bewillige zu
langsam ....). Hauptziel eines Golfplatzes ist: 18 abwechslungsreiche
und gefahrlose Spielbahnen.
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Erste Untersuchungen (Brutvögel) auf
kürzlich gebauten Golfplätzen zeigen, dass wenig anspruchsvolle
Arten profitieren, spezialisiertere und als Zielarten eingesetzte
Arten aber Mühe haben. Die Wissenschafter führen dies unter anderem
auf die vielen Störungen zurück (gilt auch auf das vielgerühmte
Holzhäuseren).
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In Amerika spielt jeder 10., in England jeder
85. und in der Schweiz jeder 294. Golf. In Amerika gehören 80% der
Golfer keinem Club an. In Deutschland sind sind rund ein Viertel aller
Golfer Greenfree-Spieler (Spielgebühren für Gäste).
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Die Schweiz hat mit über 50 Golfplätzen
(laut Weltwoche vom 6. April 2001 bereits 75!) die grösste
Golfplatzdichte gemessen an ihrer Landfläche. In den letzten 10
Jahren hat sich die Zahl der Clubs von 37 auf 72 erhöht.
Ausschliesslich aufgrund privater Initiativen von wirtschaftlich gut
gestellten Akteuren hat sich die Zahl der Golfspieler in der Schweiz
auf gegenwärtig 34'153 (April 2000) erhöht. 40 bis 80 weiter
Projekte sind im Gespräch.
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Der Markt ist heut umkämpft (TA vom
6.4.2000). Mitglieder-Wartelisten sind inzwischen die Ausnahme. Das
hat einige Clubs immerhin veranlasst, die Aufnahmegebühren
herunterzusetzen .....
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Die Schweiz hat die am wenigsten leicht
zugänglichen Plätze. Grund: Es dominieren die Clubs der Schönen und
der Reichen, die sich bewusst abschotten.
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Betrachtet man die Nutzung des Bodens für
Sport, Erholung und Tourismus etwas genauer, so fällt auf, dass im
Kanton Zürich am meisten ha für den Golfsport geopfert wird (mehr
als die Tourismuskantone GR und VS!)
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Rat an durch Naturschutzproteste Verhinderte:
Werden Sie Mitglied im Klub unabhängiger Golfer (ASGI). Die
Jahresmiete Fr. 300.-. Machen Sie dort die Platzreifeprüfungen,
lassen Sie dort Ihr Handycap verwalten und profitieren Sie von den
Spielmöglichkeiten, die Ihnen ASGI auf Schweizer Plätzen verschaftt.
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Im 15. Jahrhundert schlugen schottische Hirten
auf ihren heimischen Schafweiden eine Art Bälle, um sich zu messen
und der zeitweise Eintönigkeit ihres Alltags zu entrinnen.
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In einem 30-km-Radius um Zürich herum herrscht
eine Golfplatzinflation
Folgende Golfplätze existieren bereits:
Dolder, Zumikon, Hittnau, Schönenberg, Breitenloo, Goldenberg, Bubikon,
Greifensee, Holzhäusern, Ybrig/Einsiedeln, Wangen/Nuolen, Furttal/Otelfingen.
Knapp ausserhalb liegen: Bad Schinznach,
Entfelden, Rheinfelden, Rheinblick, Erlen, Niederbüren, Lipperswil,
Waldkirsch St.Gallen, Küssnacht am Rigi.
Geplante Projekte: Unterengstringen,
Bachtel, Tuggen, Gossau, Zollikerberg, Rossberg, Hausen a.A.,
Bonstetten/Wettswil, Pfannenstiel, Freudwil/Gutenswil bzw. Nossikon/Sulzbach,
Nussbaumen.
Knapp ausserhalb: Arth-Goldau,
Rickenbach. |