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Pflanzt sich Wettswil eine Industriezone vor die Nase?

bullet063.gif (1253 Byte) Stierenmas - Chrügelmatten   Lebensraum für alle

Spielplatz mit über 1'000 m2 Fläche pro Person versus Existenzgrundlage von Bauernfamilien 

Wo liegt das Golfgebiet Stierenmas?

Einführende Gedanken  // Ich habe Wettswil lieb (1)

Es grünt so grün .... Golfplatzfotos für einen Eindruck

  Es ist nicht alles Golf, was glänzt! - Informationen zum Golfplatz in Stichworten

Über die Kehrseiten des Golfplatzprojektes  - Artikel Affoltemer Anzeiger 27. April 2001

Noch mehr Fakten zu Golfplätzen

Golf privatiesiert riesige Erholungsgebiete - Artikel aus dem Tages-Anzeiger

Einwendungen des Zürcher Heimatschutzes mit Pro Amt und Umwelt Forum

Golfprojekt im ackerfähigen Kulturland?
       Einwendungen des Zürcher Volgelschutzes
       mit Natur- und Vogelschutzverein Stallikon-Wettswil

Golfplätze im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen von Pirmin Knecht

Vorsicht mit der Sondernutzung der Landwirtschaftszone von Rolf Gerber 

 Wanderer kommst du nach Wettswil ...
      oder wie gehen wir mit unserem Erholungsraum in der Ebene um?

Einführende Gedanken

Hand aufs Herz, was spricht denn schon gegen einen Golfplatz in Bonstetten und Wettswil? Etwa die hohen Eintrittsgebühren von 20'000 Franken? Wir sind doch keine Neider. Nein, wenn schon ein Golfplatz, dann aber richtig! Alle ökologischen und sonstigen Naturschutzanliegen sollen verwirklicht werden, Spaziergänger/innen, Velofahrer/innen, Jogger/innen sollen nicht ausgeschlossen, sondern   zu den jetzigen Wegen, welche dannzumal durch das Golfplatzareal gehen werden, Zutritt haben.

Mache keiner die Rechnung ohne sich selbst! Je mehr wir uns mit Golfanlagen, Naturschutzanliegen, raumplanerischen Anliegen und dem riesigen Flächenbedarf, welche die Golfanlage  in unserer Ebene im besten Landwirtschaftsland braucht, beschäftigten, desto mehr änderte sich unsere erste, zum Golfplatzprojekt zustimmende Meinung.

Wir wollen Ihnen die ausführlichen Argumente des Zürcher Vogelschutzes und des Zürcher Heimatschutzes nicht vorenthalten.

Aber der Golfplatz hat noch weitere Auswirkungen: Was nicht mehr angepflanzt und geerntet werden kann, muss importiert werden. Dies wiederum bedeutet zweierlei: Mehr 40-Tönner kommen in die Schweiz und viele dieser fehlenden Feldfrüchte (vor allem eiweissreiches Viehfutter) wird schlussendlich aus der 3.Welt  importiert.UARROW.GIF (1147 Byte)


Das wunderschöne grosszügige Gebiet  Stierenmas zwischen Masstrasse (links) und Moosstrasse (rechts). 
 

Als  Auftakt ein Leserbrief zu diesem Thema:

Ich habe Wettswil lieb ...

Sehr geehrter Herr Künzler

Mit Interesse habe ich Ihre beiden Leserbriefe „ich habe Hausen lieb ..." im Affoltemer Anzeiger zum Thema Golfplatz in Hausen verfolgt. Besonders Ihr Vergleich, die knapp 90 Hektaren Land entsprächen 150 Fussballplätzen, haben mich aufmerken lassen – ist doch in unserer Gemeinde auch ein Golfplatz geplant.

Dann schreiben Sie aber, dass jetzt mit grosser, ja vielleicht sogar allergrösster Wahrscheinlichkeit im Raum Bonstetten-Wettswil ein solcher Platz an viel weniger oder sogar kaum störender Stelle entstehen wird. Und hier muss ich intervenieren.

Auf den Gemeindegebieten von Bonstetten und Wettswil soll ein 67 Hektaren grosser Golfplatz Stierenmaas entstehen; so wollen es die Initianten. Aber auch bei uns entscheiden letztendlich die einzelnen Stimmbürger/innen über die Umzonung der heutigen Landwirtschaftszone in die spezielle Erholungszone Golf - und in einem zweiten Schritt der Souverän oder der Gemeinderat über den Gestaltungsplan; so will es das Gesetz.

Wettswil und Bonstetten liegen in einem Gebiet, welches durch einen Ausläufer des Reussgletschers geformt wurde. Als dieser sich zurückzog, hinterliess er Stirn- und Seitenmoränen – ein natürliches Becken entstand. Im Becken selbst bildete sich ein See, welcher dann allmählich verlandete und zu einer flachen, moorigen Ebene wurde. In früheren Zeiten wurde das tonhaltige Seesediment zur Ziegeleiproduktion gebraucht. Noch heute zeugen die unter Naturschutz stehenden Ziegeleiweiher davon.

Durch den Autobahnbau wurde unsere natürliche Beckenlandschaft bereits zu einem Grossteil unwiederbringlich zerstört. Der jetzt in der organisch gewachsenen Ebene verbleibende Landschaftsraum wirkt jedoch noch grosszügig – und der Ausblick auf ihn – beruhigend, weil er weitgehend gleichförmig ist. Dies gilt es langfristig zu bewahren.

Aus diesem Grunde muss die demokratische Entscheidungsfindung auch bei uns sehr sorgfältig vonstatten gehen. Eine öffentliche Auseinandersetzung auch an dieser Stelle ist mehr als wünschenswert!

Verena Berger, Umwelt Forum WettswilUARROW.GIF (1147 Byte)

 

 Kontakt: info@ufw.ch
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