Warum direkte
Grüngutgebühren?
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| Die wöchentlichen
Grüngutsammlungen der Gemeinde Wettswil sind vorbildlich. Auf diese Weise
ist gewährleistet, dass auch die letzten Küchenabfälle nicht im
Kehrichtsack, sondern im Grüngutcontainer "landen". Ausserdem
hat die Gemeinde vor, einen Häckseldienst einzuführen (?). |
| Mit einer direkten
Grüngutgebühr können wir das bestehende System wesentlich verbessern,
weil ein Anreiz geschaffen wird, selber zu kompostieren. |
| Somit bekommen wir zwei Dinge
in den Griff: die stets steigende Menge von Grüngut (im Jahr 2000
Steigerung von 100 Tonnen auf 651 Tonnen!) und die damit verbundenen
Grüngutkosten (CHF 126'000.- von insgesamt CHF 305'000.- Abfallkosten im
Jahr 2000) |
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| Abfallkosten
in Franken |
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Grüngut |
126294.6 |
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Sammelstelle |
56041.4 |
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Gemeine Kosten |
52517.2 |
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Altpapier |
21630.9 |
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Sonderabfälle |
17310.1 |
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Sperrgut |
12404.9 |
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Altglas |
8590 |
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Mineralisch |
1667 |
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Kühlgeräte |
837 |
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Altöl |
210 |
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| Das Umwelt Forum Wettswil hat
sich sein Jahren für direkte Gebühren, auch Grüngutgebühren eingesetzt! |
| Folgende Graphik zeigt, was direkte,
sogenannte verursachergerechte Gebühren beim Hauskehricht bewirkten
(Einführung der Sachgebühr 1993):: |
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Und so sieht die aktuelle Entwicklung der
Grüngutmengen aus:
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Die Kompostierungsanlage von R. Bär hat eine
Kapazitätsgrenze von ca. 4'000 bis 4'500 Tonnen pro Jahr. Im Jahr 2000
wurden bereits 3'800 Tonnen umgesetzt. Die aktuelle Zahl für das Jahr
2001 beläuft sich auf 3'600
Tonnen. Insgesamt liefern fünf Gemeinden ihr Grungut an diese Kompostierungsanlage:
Uitikon, Aesch, Birmensdorf, Bonstetten und Wettswil. Rund 1'000 Tonnen
Grüngut pro Jahr werden von Gärtnereien
angeliefert (alle Angaben von R. Bär).
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Wir sind überzeugt: in zwei bis drei Jahren
sind die Kapazitätsgrenzen der Kompostierungsanlage definitiv erreicht. Soll Wettswil dann eine
Vorreiterrolle übernehmen oder (wieder einmal) das Nachzüglein sein?
Daher setzen wir uns auch weiterhin ein
....
- für eine zukunftsgerichtete und faire
Lösung der Grüngutentsorgung
- für eine Reduktion der Grüngutmengen
und einen Anreiz zum Selber-Kompostieren
- für eine anhaltende Reduktion der
Grüngutkosten
Was ein Drittel der Zürcher Gemeinden
erfolgreich und zu aller Zufriedenheit anwenden, ist gut erprobt!
Und: Wir erfinden das Rad nicht neu!
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