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1993

1997

1998

1999

2000

2001


1993

Im Zusammenhang mit der N20 vertröstet der Bundesrat die Umweltorganisationen, dass "allfällige Einwände gegen die generelle Linienführung im Einspracheverfahren gegen das Ausführungsprojekt vorzubringen" seien.


1997

April/Mai
Planauflageverfahren zur N4.

11.05.
Einsprache gegen die N4 durch Umwelt Forum und einzelne Einsprecher. "Wer Strassen baut wird Verkehr ernten." In diesem Sinne haben wir unsere generelle Ablehnung des Baus der N4 bekundet und sind in Eventualanträgen auf Mängel des Projekts eingegangen.

08.12.
Anfrage von H.P. Heise und V. Berger an der Gemeindeversammlung für eine Luftstudie im Raum Wettswil. Der Gemeinderat spricht sich gegen eine solche Studie aus.
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1998

28.01.
Entscheid des Regierungsrates: Dem Umwelt Forum Wettswil wird die Legitimation aberkannt. Die Einsprache, welche zusätzlich von Privaten eingereicht worden ist, wird abgewiesen.

Unsere Recherchen bei Dr. Pelli, Gutachter der Knonauer Studie, zeigt, dass Inversionen nur beim Abluftkamin Isliberg einberechnet wurden.

18.02.
Reinhard Möhrle, PRO AMT, lädt verschiedene Einsprecher und Gruppierungen ein. Knonauer und Wettswiler beschliessen gemeinsames Vorgehen, da ähnliche Problematik vorliegt (Kaltluftseen).

28.03.
Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Rechtsvertreter: Dr.P. Ettler. Wir fordern u.a. die Verlängerung des Islisbergtunnels unter allenfalls Streichung der Anschlussbauwerke.

März
LUBETRAX: Erstmals wurden Inversionsmessungen in der Schweiz im Urner Reusstal durchgeführt und jetzt veröffentlicht. Hauptaussage: In Inversionen reichern sich die Schadstoffe flächendeckend an. Für den Kanton Uri bedeutet dies: mit nur einem Drittel des Verkehrsaufkommens von Härkingen erreicht hier die Schadstoffbelastung die gleichen Werte wie in Härkingen.

07.09.
V. Berger informiert die Gruppe Umwelt-Denken Bonstetten über die Inversionsproblematik im Zusammenhang mit der geplanten N4.
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26.09.
Am Herbstmärt in Wettswil veranschaulichen wir mittels eines Geländemodells und "Trockeneisnebels" die Inversionsproblematik in unserer Senke.

14.10.
Das Verwaltungsgericht fordert eine Stellungnahme des BUWAL zur Luftproblematik ein, was einem Antrag aus unserer Beschwerde entspricht. In der Presse wird dies als erster Teilerfolg gewertet.

12.11.
Umwelt Forum Wettswil, Informationsveranstaltung "Was rollt auf uns zu?". Über 100 Interessierte Bewohner/innen nehmen teil.

11.11.
"Die Gemeinderäte von Bonstetten und Wettswil geben ein Gutachten zur mutmasslichen Luftverschmutzung in ihren Gemeinden nach Inbetriebnahme des Verkehrsdreiecks Fildern in Auftrag." (Tages-Anzeiger)

04.12.
Beginn der Temperaturprofil- und Schadstoffmessungen der Firma ökoscience in der Mulde Bonstetten/Wettswil.

09.12.
Eine Gruppe besorgter Einwohner/innen aus dem Knonaueramt (Wettswil, Hedingen, Knonau) besucht die frisch gewählte Bundespräsidentin:"Es ist gut, dass ihr da seid. Ich verstehe euer Anliegen, und es ist hier der richtige Ort, das zu deponieren."

16.12.
Stellungnahme BUWAL. Sie folgt dem Umweltverträglichkeitsbericht, wonach sich die Emissionen im Raum Wettswil vermindern werden. Ausserdem werden laut BUWAL die Emissionen der Autobahn nicht innerhalb des Kaltluftsees anfallen, daher wird die lufthygienische Situation nach der Eröffnung der N4 für Bonstetten und Wettswil mit der N4 gegenüber heute und gegenüber einem zukünftigen Zustand ohne Nationalstrasse besser.
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1999

27.05.
Augenschein des Verwaltungsgerichtes. Das Gericht will nur von den Fildern her die Situation begutachten. Mit Mühe und Not können H. Meier und V. Berger das Verwaltungsgericht davon überzeugen, zumindest noch einen erhöhten Standort aufzusuchen, wo die gesamte Mulde sichtbar ist. RR Hoffmann: "Man kann nichts ändern oder verhindern. Aufgrund dieser Argumentation müsste man sagen, das Verkehrsdreieck dürfe nicht gebaut werden. Die nämliche Inversionsfrage hatten wir auch bei der N20, wo sie vom Bundesgericht abgehandelt wurde." Wohlbemerkt: von Inversionen sprach man bei der N20 überhaupt noch nicht!

28.05.
Anfrage von RA Ettler an die Gemeinden Wettswil und Bonstetten, den ökoscience-Bericht dem Verwaltungsgericht zuzustellen. Dem entsprechen die Gemeinden nicht.

Mai
Die "Lawinenwintermessungen" zeigen erneut, dass die Schadstoffe sich nicht auf schmale "Schadstoffkorridore" entlang der Autobahnen beschränken.

23.06.
Entscheid des Verwaltungsgerichtes: Da der ökoscience-Bericht nicht beigezogen wurde, kann das Gericht den Vorinstanzen folgen. Inversionen von wenigen Tagen pro Jahr werden angenommen. Ferner wird die Stellungnahme des BUWAL übernommen, in welcher festgehaltten wird, dass die Emissionen der Autobahn nicht im Bereich des Kaltluftsees anfallen werden, und sich die lufthygienische Situation für Bonstetten und Wettswil mit der N4 auf jeden Fall verbessern werde.
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08.09.
Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht. Unter anderem Forderung zur Einbeziehung der ökoscience- Berichte von Amtes wegen, Verlängerung des Nordportals des Islisbergtunnels unter allenfalls Weglassung der vorgesehenen Anschlussbauwerke.

13.12.
Anfrage an Gemeindeversammlung von H.Meier und V.Berger. Gefordert wird die Veröffentlichung der Luftstudien Bonstetten-Wettswil. Dieser Anfrage wird entsprochen.

16.12.
Mit PRO AMT im Vorzimmer von BR Leuenberger. V.Berger macht auf die Luftschadstoffproblematik im Zusammenhang mit den Inversionen in unserem Gebiet aufmerksam.

14.12.
Stellungnahme UVEK: Es stützt sich auf die Stellungnahme BUWAL 1998 und ergänzt folgendermassen: "Die von den Beschwerdeführern erwähnten Inversionslagen und die Entstehung von Kaltluftseen sind keine derart aussergewöhnliche Phänomene, dass sie nicht schon in den Beurteilungsgrundlagen miteinbezogen worden wären." Somit wird der "politisch frisierte" (?) Umweltverträglichkeitsbericht durch alle Instanzen gestützt.

17.12.
Veröffentlichung der Messresultate ökoscience Bonstetten/Wettswil.


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Januar/März
"Ballonmessungen" der Firma ökoscience im Auftrag des Kantons Zürich. Wie im Winter 1998/1999 werden wiederum Inversionsmessungen durchgeführt, jetzt jedoch ergänzt durch Sensoren, welche durch einen Ballon die Temperaturen der freien Atmosphäre bis auf eine Höhe von 290m ab Fusspunkt feststellen sollen. Ziel: Aufgrund dieser Resultate sollen Berechnungen zeigen, auf welche Weise der Abluftstrahl des Abluftkamins Islisberg-Nord die Inversionsschichten zu durchdringen vermag, damit sich die Schadstoffluft aus dem Islisbergtunnel nicht in den lokalen Kaltluftsee ergiesst.

02.03.
Instruktionsverhandlung beim Bundesgericht mit Umwelt Forum Wettswil. Der Kanton wird beauftragt, nach Abschluss der Ballonmessungen lufthygienische Optimierungs-Massnahmen auszuarbeiten.

23.03.
H.Meier und V.Berger präsentieren vor einer Gruppe von Nationalrät/innen die Inversionsproblematik in unserer Senke.

01.04.
PRO AMT Veranstaltung in Knonau. Über die Luftproblematik in der Knonauer und der Bonstetter/Wettswiler Mulden wird informiert. Im Anschluss an die Veranstaltung reift der Wunsch verschiedener Vereinigungen einen separaten Informationsabend in Bonstetten oder Wettswil zu veranstalten.
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08.06.
Veranstaltung „Was rollt auf uns zu“ in Wettswil. Ausführlich werden die Messungen der Firma ökoscience dargestellt – immer im Vergleich mit der unzureichenden Umweltverträglichkeitsprüfung. Anschliessend wird erörtert, welcher Verkehr in unserem Nationalstrassenknotenpunkt zusammengeführt wird. Toni Moser (Präsident Aerzt/innen für Umweltschutz, Innerschweiz) erläutert die verkehrsbedingten Schadstoffauswirkungen auf unsere Gesundheit und Paul Stopper skizziert mögliche bauliche Lösungsansätze (Überdeckungen). Moderiert wird die Veranstaltung durch Hanspeter Heise, Chemiker HTL und Umweltfachmann.
Im Anschluss an die Veranstaltung kann das Publikum die aufliegende „Luft-Petition unterschreiben. Spontan wird jedoch der Wunsch laut, weitere Kreise für unser Anliegen zu gewinnen. Es melden sich Freiwillige, die in den nächsten Tagen von Tür zu Tür gehen wollen, um Unterschriften zu sammeln.
In der Presse findet diese Veranstaltung eine grosse Resonanz.
Ebenfalls als Folge dieser Veranstaltung wird uns von einem Bonstetter Computerfachmann angeboten, die ganze Problematik in einer eigenen Web-Site darzustellen und www.pro-amt.ch entsteht.

20.06.
Das Umwelt Forum Wettswil erhält via Bundesgericht die Stellungnahmen des Kantons (resp. des Autors der Umeltverträglichkeitsprüfung) zu den drei ökoscience Messungen und die "Optimierungvorschläge" des Kantons. Letztere sind mehr als enttäuschend: Lediglich die Pläne der (bereits geplanten) Lärmschutzhügeln wurden vom Kanton eingereicht. Auch die "Rechtfertigung" der UVP, welche durch die ökoscience-Messungen in Frage gestellt wurde, ist unrühmlich. Hierzu ein Beispiel: Es werden Berechnungen angestellt um zu zeigen, dass der Abluftstrahl des Abluftkamins Islisbergtunnel die Inversionen zu durchstossen vermögen (bis auf eine Höhe von 300 m über Grund). Hierzu wird ein milder Wintertag ausgewählt, wo sich die leichte Inversion der Nacht wegen eines Störungsdurchläufers vollständig auflöst! Zusätzlich ist an diesem Tag gar kein Ballon in der Luft – die Daten für die freie Atmosphäre fehlen vollständig! Aus diesen Gründen übergeben wir diese Stellungnahmen ökoscience selber zur Kritik.
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10.07.
Wir geben mit Rechtsanwalt P. Ettler unsere Stellungnahme zu den kantonalen "Optimierungen" ein. Als eigentliche Grundlage dieser Eingabe dienen zwei "Gegendarstellungen" durch ökoscience sowie eigene Optimierungsvarianten (erstellt durch ein namhaftes Zürcher Architekturbüro).

11.07.
Die Luft-Petition wird mit 1250 Unterschriften auf der Staatskanzlei zu Handen des Gesamtregierungsrates eingereicht. Wiederum berichtet die Presse ausführlich darüber.

30.10.
Frau Kantonsrätin Silvia Kamm reicht eine parlamentarische Anfrage ein, welche die wesentlichen Anliegen unserer "Luft-Petition" zum Inhalt hat. Konkret fragt sie nach den verschiedenen Verbesserungsmöglichkeiten der Luftsituation für unsere Region (Wiederaufnahme Aescherabluftkamin ins Projekt, Verbesserung des Islisbergabluftkamins und mehr Überdeckungen resp. Tunnelendenverlängerungen) sowie nach der Gesprächsbereitschaft der Baudirektion mit den Vertreter/innen von Umwelt Forum Wettswil und Pro Amt.


2001

17.01.
Frau Kantonsrätin Silvia Kamm erhält auf ihre parlamentarische Anfrage vom Dezember 2000 vom Regierungsrat einen negativen Entscheid. Aufgrund des Beschwerdeverfahrens (jetzt vor dem Bundesgericht) sei es nicht möglich eine materielle Antwort zu geben.
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09.05.
Das Bundestgerichtsurteil trifft ein. Eine Verlängerung des Islisbergtunnels wird als unverhältnismässig bezeichnet. "Die Verbesserungsmöglichkeit erscheint angesichts des Belastungspotential des ganzen Verkehrsdreiecks als gering. 

 


 

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